mit dem Rad auf die Insel: Berlin-Usedom

Zugegeben: Berlin-Usedom ist eine Anfängerstrecke. Heutzutage nichts außergewöhnliches mehr. Eindruck kann man damit nicht machen, aber wir machen es trotzdem und gerade deswegen. „Kennst du nicht die Hoepner-Zwillinge? Die sind ja bis nach Shanghai gefahren!“ Jap, die kenne ich. Großartige Leistung  und ihr Buch hat mich in den Bann gezogen. „Da ist ja die Berlin-Usedom-Strecke ein klacks!“ Jap, ist sie.
„Felix Stark ist ja um die ganze Welt mit dem Rad!“ Jap, ist er. Habe ich jetzt nicht so verfolgt, wie die Hoepners, aber ist auch an mir nicht vorbei gegangen.

Es gibt immer ein höher-weiter-schneller. Aber darum gehts mir gar nicht. Es geht erstmal darum anzufangen. Und warum gleich ein viel unrealistischeres Ziel anvisieren, als erstmal vor der eigenen Haustür zu starten und bis zum nächstgelegnen Meer fahren? Oft, wenn ich von dem Plan erzähle, höre ich „ja, dass wollte ich auch immer mal machen“ – tja, ich mach es. Damit ist die erste große Herausforderung schonmal gemeistert. Dabei spielt es keine Rolle, ob bis nach Shanghai, einmal um die Welt oder bis an die Ostsee. Die Überwindung einfach zu starten scheint gleich groß zu sein. Sich aufraffen, machen.

Im September 2016 geht es also das erste Mal mit dem Fahrrad auf Reisen. Circa 330km auf einer hoffentlich gut ausgebauten und ausgeschilderten Route. Zwei Fahrräder, ein Hund, ein Zelt. Zwei Räder? Nun, die Route Berlin-Usedom steht nicht auf meiner Bucket List, sondern auf der meiner Mutter. Dieses Jahr hat es sich ganz wunderbar in die Urlaubsplanung eingefügt, dass es mit dem Rad losgehen kann. Sie möchte nicht alleine und mir ist es eigentlich egal wohin. Ich habe mir das Ziel „Fahrradreise“ offen gelassen. Nun also wird es Usedom.

Auf diesem Blog möchte ich von unterwegs erzählen. Wie einige wissen, bin ich ein kleiner Equipmentjunkie und so habe ich natürlich ein paar Sachen dabei, die ich gerne unterwegs nutzen und ausprobieren möchte. Die Packliste wird später folgen. Mal sehen, was ich bei der nächsten Reise zu Hause lassen kann. Nächste Reise?

Es wird schon fleißig geplant und ein Konzept geschrieben. Sollte mir die Fernradreise nämlich gefallen, dann habe ich schon einen Plan für nächstes Jahr. Das „Projekt2017“, wie es momentan noch heißt – „Hund&Handwerk“ irgendwas in die Richtung.

Bleibt gespannt!

Ahoi
Michi

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